Advent, Advent

© Hetizia - Fotolia.com Und schon ist es wieder soweit: Advent! Draußen ist es grau und dunkel und der einzige Lichtblick ist das abendliche Date am Glühweinstand. Oder vielleicht doch nicht? Ist ja schließlich ungesund. Wein sowieso und die billige Plörre, die an vielen Ständen ausgeschenkt wird, auch. Muss man sich darum sorgen? Es sind doch nur drei Wochen?

Das fragen sich wohl viele und deshalb kommen jetzt auch von allen Seiten Tipps, wie man durch die Vorweihnachtszeit kommt. Der eine gibt Tipps in Sachen gesunder Ernährung und wie man die Weihnachtszeit ohne Kekse bzw. mit gesunden Keksen durchsteht. Die andere mahnt, dass man auf keinen Fall die Pediküre vergessen darf und es wichtig ist, auch im Winter in Bewegung zu bleiben. Letzteres ist eigentlich eh klar, oder?

I totally regret that workout. Said no one, ever.

Das Credo lautet schließlich: Im Winter trainieren, im Sommer präsentieren. Wer das im Kopf hat, MUSS sich aufraffen. Da gibt’s kein Pardon, denn die Bikini-Figur ist in 4 Wochen einfach nicht zu schaffen. Egal wie müde und fertig du aus dem Büro kommst, beim Sport gibt‘s neue Kraft und du fühlst dich garantiert gut danach. Ein Gefühl der allgemeinen Zufriedenheit inklusive – egal wie bescheiden der Tag war!

Und genau das sollte auch der Maßstab bei allen anderen Sachen sein. Wenn ich dies und das jetzt tue, esse, trinke: Trägt es dazu bei, dass es mir besser geht?

Weihnachten ist das Fest der Liebe und die geht durch den Magen.

Ganz ehrlich: Manchmal beantwortet man die Frage mit dem dritten Glühwein und manchmal mit einer extra Trainingseinheit. Ein anderes Mal mit einem Stück Stollen und am nächsten Tag mit einer extra Portion Gemüse. Denn wie bei allem, gilt auch in der Weihnachtszeit: die Dosis macht das Gift. Und wer Maß bei allen Dingen hält, dem seien auch die Kekse bei Mutti am Advents-Kaffeetisch gegönnt. Ist ja schließlich Tradition. Und sich nicht andauernd zusätzlichen Stress zu machen, kann auch ungemein gesund sein.

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