Die Milch macht‘s!
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Die Milch macht’s! Krebs, Verstopfung und Co.

Mit diesem fetzigen Werbeslogan hat die deutsche Milchindustrie jahrelang geworben. Die Milch macht kleine Jungen stark und liefert wichtiges Kalzium für deine Knochen. So hat sich seit dem zweiten Weltkrieg eine riesige Industrie rund um die Produktion und Verarbeitung der Kälbernahrung entwickelt.

Moderne Milchkühe haben leider nichts mehr mit dem zu tun, was wir in der Werbung sehen. Sie stehen nicht auf irgendeiner Alm, sondern sie sind Hochleistungsproduzenten, die bis zu 7.350 Liter Milch pro Jahr produzieren. Zum Vergleich: Ein Kalb würde bei der Aufzucht nur rund 3.000 Liter pro Jahr benötigen. Aber um das Kalb geht es ja schon lange nicht mehr.  Vielmehr wird dem Menschen suggeriert er bräuchte Milchprodukte jeglicher Art -Trinkmilch, Joghurt, Käse- um gesund zu bleiben. Das stimmt so  nicht.

Milch ist mit Vorsicht zu genießen.

Milch ist wenigstens ein bedenkliches Nahrungsmittel für den Menschen und macht genau das Gegenteil von dem, was uns versprochen wird: Osteoporose, Verstopfungen, Hautprobleme (Akne, Psoriasis, Neurodermitis), hormonelle Ungleichgewichte. Die milch macht nicht stark, sondern schwach. Nicht nur für Menschen, die den Milchzucker nicht vertragen (das sind nur wenige) sondern für uns alle. Von der täglichen Dosis Antibiotika, die in jedem Glas Milch steckt, mal ganz zu schweigen.

Was macht die Milch denn nun genau?

Wie jedes Säugetier produziert auch die Kuh Milch um ihr Junges zu säugen. Das Kalb soll mit dem fetten Hormongemisch innerhalb eines Jahres von 40-50 kg auf rund 300 kg gefüttert werden. Während der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel der Kuh um fast das 30fache an. Diese Hormone kommen natürlich auch in der Milch an. Da Milchkühe heute ganzjährig gemolken werden, also auch in deiner Trinkmilch. Zusammen mit dem Fett führt dies bei Milchgenuss durch den Menschen zu einer Flutung des Organismus mit Hormonen, die vor allem bei Kindern für eine verfrühte Pubertät und Akne sorgen kann.

Weiterhin enthält Kuhmilch die Wachstumshormone insuline-like growth factor-1 (IGF-1) und IFG-2, die bei Mensch und Kuh identisch sind. Dieser fördert nicht nur das Wachstum gesunder Zellen, was für das heranwachsende Kalb ja sinnvoll ist, sondern auch die Entwicklung von Darmkrebs, Prostata-, Gebärmutter und Brustkrebs. Studien zeigen, dass das Risiko an diesen Krebsarten zu erkranken steigt, wenn bereits in jungen Jahren viele Milchprodukte verzehrt werden.

Auch für unsere Knochengesundheit ist Milch nicht relevant, wenn nicht gar gefährlich. Eine Langzeit-Studie der Universität Harvard mit 75.000 Frauen zeigt, dass Milchkonsum das Risiko von Knochenbrüchen nicht reduziert. Vielmehr kann davon ausgegangen werden, dass wir als Spezies Mensch das Kalzium aus Kohl und Blattsalaten ohnehin besser verarbeiten können und dass vor allem auch Vitamin D und regelmäßige Bewegung einen wichtigen Beitrag zur Knochengesundheit leistet.

Auch wenn’s unglaublich klingt: Vor allem Menschen mit lymphatischer Konstitution (blaue Augen) oder mit einer Mischkkonstruktion (grüne Augen), neigen dazu Milchprodukte nicht gut zu vertragen. Man kann dann ruhig mal versuchen ohne sie zu leben. Dadurch können sich einige Probleme, wie z.B. auch Dauerschnupfen oder ein ständiger Frosch im Hals, aber auch Verdauungs- und Hautprobleme, lösen.

Vergesst die Alternativprodukte

Für viele stellt sich nun wieder die Frage: ja, was darf ich denn noch essen? Ganz einfach: alles Gemüse, Fleisch und Fisch in Maßen. Wie immer, bin ich kein Fan von Sojaersatzzeugs und Mandelmilch, bei der die Zutatenliste länger ist als in so manchem Medikament. Vergesst die Milch und Milchprodukte einfach. Probiert es aus 2-3 Wochen ohne sie zu leben. Wenn 3 Wochen geschafft sind, hast du dich schon dran gewöhnt. Und was sind schon drei Wochen Ernährung neu denken gegen ein Leben ohne Juckreiz, Akne und Verstopfungen?

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