Endlich Nichtraucher – aber wie?

Tabak ist Gift für den Körper. Jedes Kind weiß das und in den letzten Jahren hat sich in unserer Gesellschaft auch viel zum Guten verändert. Als Raucher vor die Tür zu gehen, ist schon fast verpönt. Nur noch wenige Menschen greifen regelmäßig zum Glimmstengel; Büros, öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel kann man sich heute nicht mehr in blauem Dunst vorstellen. Die Folgen des Rauchens für die Gesundheit sind den meisten Menschen geläufig und es mangelt auch sicher nicht am Wissen um die Konsequenzen, wenn man weiterhin trotzdem zur Zigarette greift.

Im Gegenteil, wir alle wissen, dass Nikotin und Kondensat unseren Stoffwechsel massiv durcheinander bringen. Der Bedarf an lebenswichtigen Vitaminen steigt deutlich an, die Darmflora wird nachhaltig beeinträchtigt und von der damit zusammenhängenden Schwächung unseres Immunsystems muss ich für die meisten Leser dieses Blogs sicher nicht extra sprechen. So gesund kann man gar nicht leben, wie man all diese Effekte mit dem Rauchen wieder zunichte machen kann.

Noch nicht genug? Hier findest du jede Menge guter Gründe um mit dem Rauchen aufzuhören.

Schwieriger ist das wie!

Wie bei allen Veränderungsprozessen im Leben ist auch beim Rauchen die Kommunikation mit dir selbst ausschlaggebend. In jedem von uns denkt es jeden Tag tausende Dinge und die wenigsten davon hinterfragen wir ernsthaft.

„Ich muss jetzt eine Rauchen.“ ist wohl das häufigste Mantra eines jeden Rauchers. Dabei musst du gar nichts, außer irgendwann sterben. Als Raucher unter Umständen sogar früher. Ich habe es als hilfreich empfunden dieses zwingende Mantra durch einen freiwilligen positiven Gedanken zu ersetzen. Zum Beispiel indem du dir jedes Mal, wenn du glaubst eine Rauchen zu müssen sagst, dass du gesund sein willst oder jetzt in Ruhe ein Glas Wasser trinken willst. Binnen kurzer Zeit wird so aus „ich muss jetzt eine Rauchen“ das positive Mantra „Ich will gesund und frei sein.“ oder „Ich will….(dein Ziel).“ Optimaler Weise steht es im Widerspruch zum Rauchen und ist dir sehr wichtig.

Dann gehst du in die Küche trinkst in Ruhe ein Glas Wasser und schaust aus dem Fenster. Wenn du fertig bist, willst du nicht mehr rauchen. Alternativ kannst du auch etwas Kleines essen, aber nimm dir Zeit dafür und achte darauf, dass es nichts Süßes ist. Obst geht klar, Schokolade nicht. Es ist wichtig den Genuss mit einer Pause zu verbinden. Die fehlt dir nämlich sonst sehr schnell und das macht dich schwach gegenüber der Versuchung.

Der Trick dahinter ist einfach: wir ersetzen alte Angewohnheiten mit neuen gesünderen Angewohnheiten und nach recht kurzer Zeit brauchen wir auch diese Krücke nicht mehr.

Auto-Suggestion für ein gesundes Leben

Ich bin außerdem ein großer Fan von Auto-Suggestion und Hypnose. Zugegeben, am Anfang macht es Angst, aber letztlich geht es auch hier um eine Veränderung deiner Gedanken und deiner oft unbewussten Glaubenssätze. Audio-Programme, die ein neues Denken unterstützen und helfen, es zu manifestieren, können dabei sehr nützlich sein. Jeden Tag eine halbe Stunde – um zum Beispiel ganz entspannt den Worten von Andreas Jopp zu lauschen – und das Gedankenkarussell dreht sich schon bald in die andere Richtung, dein Unterbewusstsein lernt abschreckende Bilder und der Verzicht kommt dir schnell nicht mehr so vor.

Und Überhaupt: Verzicht? Nicht-Rauchen ist kein Verzicht, es ist ein Gewinn an Freiheit, Gesundheit, Lebens- und Schlafqualität und ein Geschenk an deinen Körper. Und wer sagt eigentlich, dass du nie wieder Rauchen darfst? Nur eben HEUTE nicht.

Pflaster, Kaugummis, E-zigs und Co.

Natürlich gibt es noch viele andere Hilfsmittel, die dir helfen können endlich dem Zwangsritual Kippe zu entkommen. Sie alle helfen aber nichts, wenn du nicht willst und du dein Denken und deine Gewohnheiten nicht änderst.

Nur Mut!

Auch wenn das antrainieren neuer Gewohnheiten in der Regel drei Wochen dauert, geht das Nicht-Rauchen ganz schnell: in nur einer Woche lässt das Verlangen deutlich nach. Ich bin sicher, dass du das schaffst!

Übrigens musst du keine Angst vor dem Zunehmen haben, wenn du dich regelmäßig bewegst. Sport schüttet nämlich Endorphine aus – genau das Richtige für dein Belohnungszentrum, das vor allem in der Anfangsphase dringend ein paar nette Reize braucht.

 

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