Gluten ist nicht die Quelle allen Übels

Diese Woche meinte jemand beim Abendessen, dass das Thema „glutenfrei“ zur Zeit absolut überstrapaziert sei und nervt. Alle Kekse und Brote und Rezepte in den einschlägigen Lifestyle-Magazinen seien irgendwie glutenfrei und das hätte doch mit natürlicher Ernährung nichts zu tun.

Banana gangster.Mir persönlich ist es ja egal, wenn die Leute für sich entscheiden Getreide zu essen. Die meisten Menschen, die ich kenne, tun das. Leider eben auch oft in ungesunden Mengen. Ich kann dennoch nur meine Erkenntnisse kundtun. Die Unterhaltung über das Thema endete nachher auch mit der Übereinkunft, dass es jeder für sich entscheiden muss. Das hat aber in erster Linie damit zu tun, dass man sich selbst kennt und in sich hineinhören kann und sich selbst beobachtet und dann daraus die richtigen Schlüsse zieht. Die richtige Einschätzung dessen was man da beobachtet, setzt aber auch Wissen voraus. Und das ist natürlich neben den glutenfreien Backanleitungen nicht in der Bild der Frau zu finden.

Gesundheit und Ernährung ist ein sehr individuelles Thema

Deshalb bin ich auch der Meinung, dass es nötig ist weiter aufzuklären, denn immer mehr Menschen kommen mit den Lebensmitteln, die sie zu sich nehmen nicht klar. Sei der Grund die Überzüchtung der Getreidesorten oder die Tatsache , dass der Körper aufgrund einer Phase in der die Ernährung fast ausschließlich auf Getreide basiert hat, aufschreit und aufgibt und dir das mit irgendwelchen diffusen Symptomen zeigt, die dein Arzt nicht zuordnen kann.

Verdauungsprobleme, Hautausschläge, Menstruationsbeschwerden, Akne usw. können aber noch andere Ursachen haben und die dürfen bei dem Versuch sich selbst zu diagnostizieren (denn der Arzt macht das nicht) natürlich nicht außer Acht gelassen werden.

Neben Getreide kommen auch andere Ursachen für gesundheitliche Probleme in Frage

Lebensmittel und zahlreiche andere Umweltgifte und sogenannte Heilmittel in Form von Medikamenten und Impfungen werden auch oft zum Problem. Einige der häufigsten Auslöser sind zum Beispiel:

  1. Laktose– oder Fruktosemalabsorption
  2. Unverträglichkeit von Milcheiweiß
  3. Histaminintoleranz (bei Allergikern oder zu viel Stress)
  4. Salicylatintoleranz
  5. Aspartam (Süßstoffe, Cola light etc.)
  6. Konservierungsstoffe, Zusatzstoffe und ähnliche Nahrungszusätze
  7. Impfungen und Medikamente
  8. Ein löchriger Darm
  9. Pilze und Parasiten
  10. Und sicher vieles andere mehr.

 

Um heraus zu finden, was die Ursache deines persönlichen Übels ist, musst du dich natürlich selbst beobachten und analysieren. Vielen hilft dabei ein Ernährungstagebuch. Nach ein bis zwei Wochen lassen sich da schon Muster erkennen. (Anmerkung: Um ehrlich zu sein: Wer das geschafft hat, behält sowieso kein Getreide mehr drin.)

Wer ernsthaft alles systematisch durchtesten möchte, sollte seinen Tisch einmal ganz abräumen und anschließend neu decken. Dabei hilft es, die eigene Ernährung 3 Wochen komplett auf Obst, Gemüse, Wasser und Kräutertee umzustellen und anschließend im Abstand von 3 Tagen jeweils eine Lebensmittelgruppe wieder zuzuführen. Laktose- und Fruktoseintoleranzen lassen sich auch gut über H2-Atemtests identifizieren.

Die Seele wohnt in unserem Körper und wehrt sich, wenn’s zu eng wird.

Die Ernährung reicht aber oft nicht. Wir sind ein ganzes mit allem was wir tun. Suche dir Auszeiten, versuche runter zu kommen und Stress zu reduzieren. Meditiere, gehe zum Yoga, beschäftige dich mit dir selbst und deinen Gedanken. Viele von uns haben so eingefahrene negative Gedanken über sich selbst, ihre Eltern, ihre nächsten, dass das ganze System „Körper“ geschwächt wird. Hier hilft nur Ruhe und Mut sich dem zu stellen, was da in dir los ist. Und dabei steht die Liebe zu sich selbst ganz am Anfang.

Viel Erfolg beim suchen und finden!

1 Comment to “Gluten ist nicht die Quelle allen Übels”
  • Lelebebbel
    31. Juli 2014 - Antworten

    scheinbar soll Monsantos Roundup auch eine große Rolle spielen.

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