Ist Getreide wirklich ungesund?

Wer in den letzten Wochen die Populärpresse verfolgt hat, konnte immer wieder halb-informierte und skeptische Artikel zum Thema Getreidekonsum oder eben –verweigerung lesen. Nicht selten wird da kritisiert, dass plötzlich viel zu viele auf den Genuss des guten Brotes verzichten. Da das Thema Getreidefreiheit zu den beliebtesten Themen hier im Blog gehört, möchte ich gern noch meinen Senf dazugeben.

Getreide, eine Erfindung der Neuzeit?

Wie die meisten Leser hier wissen, ist Getreide für den Menschen ein relativ neues Lebensmittel, das erst mit der Etablierung der Agrarwirtschaft und des damit verbundenen systematischen Anbaus vor rund 10.000 Jahren vermehrt Einzug auf dem Speisezettel unserer Vorfahren gefunden hat. Das Getreide, was die Jungs und Mädels damals kultiviert haben, war vermutlich eine Art Urgetreide, das weitaus weniger ergiebig war als das, was wir heute kennen.

Die Zeit argumentierte neulich, dass die Bauern der Urzeit angesehene Leute waren. Das mag stimmen, schließlich waren sie im Gegensatz zu ihren Artgenossen, die den Techniken des Anbaus noch nicht mächtig waren, unabhängiger von den Launen der Natur, der kräftezehrenden Jagd und vielleicht auch von anderen Futterneidern an Baum und Strauch.

The Bread

Der Anbau von Getreide hat also eine wesentliche Entwicklung des Menschen auf vielerlei Ebene bewirkt, das ist sicher unbestritten. Die Bildung von Gemeinden, Städten, die Arbeitsteilung  all das ist auf die „Erfindung“ der Landwirtschaft zurück zu führen. Jäger und Sammler-Kulturen, die es auch heute noch vereinzelt gibt, haben diesen Fortschritt nicht gemacht. Auch die Autoren der oft so kritisierten Bücher wie „Weizenwampe„ oder „Dumm wie Brot“ erkennen diesen Fakt an. Stellen aber auch fest, dass diese Kulturen eben auch keinesfalls an unseren modernen Zivilisationskrankheiten leiden. Und genau das ist der Punkt. Es geht hier nicht darum wie Urmenschen zu leben, sondern zu sehen, ob eine alternative Ernährungsform uns als Spezies besser bekommt.

So beginnt William Davis die „Weizenwampe“ dann auch mit der Erkenntnis, dass selbst unsere Großeltern auf allen Bildern in unseren Familienalben noch recht schlank waren, während der Teenager nebenan schon über 100kg auf die Waage bringt. Für Davis, Perlmutter und Co. stellt sich also die Frage, wann das ganze schief gelaufen ist.

Getreide in der Wissenschaft und Medizin

Bereits kurz nach der Jahrhundertwende verbrachte Vilhjalmur Stefansson (*1880) zehn Winter und sieben Sommer bei den Eskimos um ein Leben basierend auf nahezu ausschließlich Fett und Proteinen zu untersuchen. Stefansson stellt fest, dass die Kohlenhydrate aus dem inneren des Verdauungstraktes der erlegten Tiere und den Eingeweiden ausreichend sind. Das wichtigste zum Überleben und sich gut fühlen war Fett und der Verzehr des ganzen Tieres inkl. vor allem der Leber. 1967 veröffentlichte der Arzt Dr. Wolfgang Lutz das von mir sehr geschätzte Buch „Leben ohne Brot“.  Die Kritik, die zu dieser Zeit am Getreide und auch anderen Lebensmitteln geäußert wurde, beschränkte sich vorerst „nur“ auf den hohen Kohlenhydratgehalt. Kohlenhydrate, so die Erkenntnis, mach dick und ein Übermaß verursacht zahlreiche Erkrankungen, darunter Diabetes. Dieser übermäßig Kohlenhydratgenuss ist nach wie vor eines der Hauptprobleme, auch beim heute zu beobachtenden Getreidekonsum. Lutz machte also bereits damals deutlich, wie wichtig eine kohlenhydratreduzierte Kost für die Gesundheit und die Entwicklung des Menschen ist. Ihm ging es nicht so sehr um das Getreide und seine Inhaltsstoffe.

1985 folgte dann Boyd Eatons Aufsatz über die paläolithische Ernährung [1], der heute für viele „Paläo-Fans“ als Klassiker in der Ernährungswissenschaft gilt. Auch Eaton stellte nach seiner Grundlagenforschung in späteren Studien fest, dass Getreide für Jäger und Sammler selten oder nie eine Rolle in der Ernährung spielt. Auch für Eaton liegt der Schwerpunkt seiner Erkenntnis darauf, dass unsere Vorfahren viel weniger raffinierte Kohlenhydrate und Sodium zu sich nahmen als wir das heute tun. Dafür der Protein und Ballaststoffanteil deutlich höher war [1b].

1999 veröffentlicht Loren Cordain dann das Buch „Das Getreide – zweischneidiges Schwert der Menschheit“ in dem er über 500 gesammelte Studien zum Thema Getreide auswertet und zusammenfasst. Für Cordainsteht Getreide schon mit mehr als nur seinem Kohlenhydratanteil im Mttelpunkt. So beschreibt das Buch dann auch zahlreiche medizinische Studien, die die Auswirkungen beispielsweise von Anti-Nährstoffen auf unseren Organismus untersucht haben.

Weiterhin wurden allein zwischen 2011 und 2013 rund 2.000 Studien zum Thema Zöliakie veröffentlicht. Viele, viele mehr in den Jahren davor und sicher auch danach. Das Problem an der Zöliakie ist, dass sie selten wirklich diagnostiziert wird/wurde. Die Symptomvielfalt ist so umfangreich, dass viele Ärzte nicht mit ihr vertraut waren. Eine Diagnose oder Hilfe zum Beispiel bei bröckeligem Zahnschmelz oder bei Stimmungsschwankungen und Aggressionen ohne hormonelle Ursache ist also von Seiten der meisten Ärzte nicht zu erwarten. Kein Zahnarzt und auch nur wenige Gynäkologen oder Endokrinologen kennen die Einflüsse der Ernährung auf die Gesundheit. Dass Menschen mehr und mehr nach den Ursachen ihrer Symptome suchen, anstatt wahllos Tabletten zu schlucken, ist also durchaus zu begrüßen und sicherlich eine Entwicklung, die durch das Internet durchaus begünstigt wird.

Es geht dabei keineswegs nur um Gluten – das Klebeeiweiß, dass mittlerweile vielen bekannt ist und zur Entstehung durchlässiger Darmwände als Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Erkrankungen beiträgt. Es geht um mehr.

Anti-Nährstoffe

In den Veröffentlichungen der letzten Jahre geht es also nicht mehr nur um Kohlenhydrate, sondern auch um den geringen Nährwert und die zahlreichen Antinutriente/Anti-Nährstoffe im Getreide. Darunter

  • Alkylresorcinole, die in der Schale sitzen und wachstumshemmende Wirkungen sowie in Tierversuchen zahlreich degenerative Auswirkungen gezeigt haben.
  • Alpha-Amylase-Hemmer, das das Stärke und Glykogen spaltende Enzym Alpha-Amylase aus unserem Speichel und der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigt
  • Protease-Hemmer, also Proteine, die einzelne Enzyme bei der Spaltung von Eiweißen hindern können.
  • Und zu guter Letzt natürlich auch Lektine, die auch beim gesunden Menschen dazu führen können, dass sich die Struktur der Darmschleimhaut deutlich verändert [2].

 

Diese Anti-Nährstoffe finden in den Medien keinerlei Beachtung. Wie auch, das wäre für die meisten Journalisten auch viel zu technisch. Stattdessen hacken sie lieber auf Menschen rum, die nach Ursachen ihrer Erkrankungen suchen. Wie auch immer. Diese Anti-Nährstoffe sind früher durch die sorgsame Vorbereitung des Getreides für den Verzehr weitestgehend unschädlich gemacht worden. Sie sind der Grund, warum man Linsen einweicht und auch Getreide früher fermentiert wurde. Tun wir dies nicht mehr, sondern zermahlen das Korn nur noch, bleiben sie erhalten und tragen regelmäßig genossen sicher zum Unheil im Darm bei. Das gute volle Korn ist also keineswegs gut, wenn es nicht richtig vorbereitet wurde.

Neuerlich richtet sich auch in Deutschland die Aufmerksamkeit auf ATI (α-amylase/trypsin inhibitoren), die immunologische Reaktionen auch bei Menschen auslösen, die nicht unter Zöliakie leiden. Allein das hat immerhin der Spiegel „entdeckt“. Was genau ATI macht und wie es wirkt wissen wir noch nicht, aber die Tatsache, dass es Unbehagen bei Menschen auslösen könnte, reicht mir persönlich um den Menschen ihre „Macke“ mit der getreidefreien Kost durchgehen zu lassen.

Moderne getreidefreie Ernährung

Wir fassen zusammen: die Wissenschaft findet zahlreiche Anhaltspunkte, die für eine getreidefreie oder zumindest getreidereduzierte Ernährung sprechen. Zum einen um den Anteil der Kohlenhydrate möglichst niedrig zu halten und zum anderen um schädliche Auswirkungen von Getreide und seinen Inhaltsstoffen auf die Schleimhäute des Verdauungstraktes zu reduzieren. Grundsätzlich gilt das für jeden Menschen – egal ob schon krank oder noch gesund. Diese wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten hundert Jahre sind Fakt. Evidenzbasierte Medizin, wie es der ein oder andere Redakteur der Publikumsmedien so gern nennt.

 

 

Der Ersatz von Brot und Nudeln mit Schär-Produkten und Mais-Nudeln ist deshalb auch nicht zu empfehlen, weil diese Produkte lediglich das Problem mit dem Gluten und den Anti-Nährstoffen lösen, nicht jedoch das Problem der viel zu kohlenhydratreichen Kost der Neuzeit. Ohne, dass das nötige Bewegungspensum dazu geleistet wird, schaffen wir nicht drei mal täglich Brot, Nudeln und Pizza, die dann außerdem nährstoffreichere Lebensmittel verdrängen.

Zudem enthalten glutenfreie Ersatzprodukte eine Vielzahl anderer Inhaltsstoffe, die ich in meiner täglichen Ernährung nicht möchte. Nichtsdestotrotz sind sie ein guter „Ersatz“, wenn es aus gesellschaftlichen Gründen nicht anders geht als mit Brot o.ä. (Bei mir löst normales Brot einen kugelrunden 6-Monats-Bauch aus, den ich mir eigentlich zu den gesellschaftlichen Anlässen erst recht nicht antun möchte.) Das muss aber jeder selbst probieren.

Glutenfreie Produkte sind ernährungsphysiologisch gesehen kein tagtäglicher Ersatz für Brot. Insofern ist der Run auf die Produkte, die die Fa. Schär im letzten Spiegel beklagt, keine gute Entwicklung.

Unverträglichkeiten und Zöliakie

Tatsächlich ist es also so, dass viele Menschen bereits unter einer Unverträglichkeit leiden. 250.000 Deutsche – das sind die 0,3%, die statistisch und laut evidenzbasierter Medizin unter Zöliakie leiden[3] – sind natürlich kaum beachtenswert und sowieso nicht der Rede wert. (Gut, 2014 hat sich die halbe Nation für 8.000 ALS-Kranke Eiswasser über den Kopf gekippt, aber das war natürlich was ganz anderes.) Eine aktuelle Meta-Studie geht zudem davon aus, dass in Europa zwischen 0,5% und 1% der Menschen unter einer undiagnostizierten Zöliakie leiden [3b]. Das entspricht 2,5-5 Millionen Menschen. Es gibt also noch lange keinen Grund genervt zu sein, wenn mal wieder jemand auf Getreide verzichtet, denn viel zu viele tun es leider noch nicht. Für Zöliakie-Kranke ist es essentiell auf Getreide zu verzichten, denn mit jedem Bissen schädigen sie ihren Darm deutlich, was zu einem rapiden Verlust der Gesundheit führen kann.

Dann wäre da noch Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS). Und hier wird es unscharf, denn dazu wissen wir noch nicht sehr viel. Zwar wurde dieses Phänomen zuerst bereits in den 80ern beschrieben, dennoch hat es niemanden weiter interessiert. Erst die neuerliche Epidemie an Reizdärmen – und seien wir ehrlich, wir kennen alle jemanden mit mindestens einem Verdauungsproblem – hat dazu geführt, dass man sich NCGS wieder zugewandt hat. In den letzten Jahren haben die Studien zu diesem Thema zwar zugenommen, aber noch gibt es weder eine einheitliche Definition, noch weiß man irgendwas Genaues. In den amerikanischen Kommunikationen aus der Gesundheitswirtschaft hört man ab und an mal von 10-20% der Gesellschaft, aber das ist natürlich nicht sehr wissenschaftlich. Einzelne Studien zitieren eine Prävalenz von 6% in den Vereinigten Staaten mit Symptomen ebenso vielfältig wie bei der Zöliakie: Bauchschmerzen (68%); Ekzeme und Ausschläge (40%); Kopfschmerzen (35%); beeinträchtigte Wahrnehmung (brain fog)(34%); Erschöpfung (33%); Durchfall (33%); Depressionen (22%); Blutarmut (20%); Taubheit in Beinen, Armen und Gliedmaßen (20%) sowie Gelenkschmerzen (11%) [4].

Ich persönlich plädiere deshalb immer noch für ausprobieren und mit Hilfe einer Auslassdiät testen und so sehen es auch junge Wissenschaftler und angehende Ärzte, die sich mit dem Thema befasst haben (vermutlich etwas intensiver als der ein oder andere Redakteur).

Fazit: Getreide kann für eine Vielzahl von Menschen ein Problem sein, sei es aufgrund von Gluten oder aufgrund anderer Inhaltsstoffe. Über die genauen Auswirkungen sind wir uns von medizinischer Seite noch nicht im Klaren. Bis zu 10% der Bevölkerung kann betroffen sein. Heißt aber auch, dass 90% vermutlich keine Probleme haben. Vielleicht. Denn ncihts genaues weiß man nicht. Aber warum sollte ich jemanden beurteilen, der für sich feststellt, dass es ihm ohne Getreide besser geht? Was geht mich diese persönliche Entscheidung des anderen an?

Warum war das früher anders?

Man muss bei der ganze Getreideproblematik noch ein paar Fakten berücksichtigen, die häufig unter den Tisch fallen.  Früher gab es ja keine Probleme mit dem guten Brot. Oder? Zum einen stellt sich die Frage, ob die Diagnostik überhaupt schon so weit war und ob die Menschen so extensiv Getreide konsumiert haben, wie das heute teilweise der Fall ist. Zum anderen behaupten beispielsweise Davis und Co., dass Getreide sich im Laufe der letzten 50 Jahre stark gewandelt hat. Laut Davis und Perlmutter wurde so gezüchtet, dass es Unmengen mehr Gluten enthält, als das früher der Fall war. Gluten ist für den Menschen unverdaulich. Dafür fehlt uns ein Enzym. Der eine kommt damit besser klar, der andere schlechter.

Weiterhin hat sich unser Lebensstil tatsächlich sehr verändert. Wir sind die 1. Generation, die mit Computern aufwächst und sich kaum noch bewegt. Das Kohlenhydrate-Dilemma wird also zudem immer bedeutender je „moderner“ wir werden.

Was in den Medien in den letzten Wochen ebenso verschwiegen wird, ist der Fakt, dass das Getreide heute nicht mehr so verarbeitet wird wie früher. Richtiger Sauerteig (Fermentation) wird nur noch von wenigen tapferen Bäckern produziert. Die meisten Brote bestehen aus Backmischungen. Was da alles drin ist, wissen wir als Verbraucher gar nicht, denn das ist bisher leider nicht kennzeichnungspflichtig. Ich vermag als Konsument das Schadpotential nicht einzuschätzen. Und ich weigere mich blind zu glauben, dass mit unseren Lebensmitteln alles ok ist. Der ein oder andere Lebensmitteltechniker, der sich im Fernsehen darüber freut, dass sein Brot auch nach 12 Wochen noch wie frisch gebacken ist, löst bei mir eher Ablehnung aus.

Hinzu kommen Einflussfaktoren wie Pestizide, Umweltverschmutzung, Schadstoffbelastung etc. Alles Dinge, die sich in den letzten 60 Jahren in immer größeren Mengen in unserer Natur akkumulieren. Ja, auch in Fleisch, Gemüse und Obst und Fisch und Nüssen, aber keiner von uns nutzt Brokkoli als Nahrungsgrundlage dreimal täglich. Wer es tut, wird ebenso Probleme bekommen. Die Dosis macht eben das Gift.

Last but not least

Egal ob Spiegel, Zeit oder Stern: Alle Redakteure leben hier in unserem wunderschönen Lifestyle-Ghetto Hamburg, wo vermeintlich exzentrische Anwandlungen immer besonders konzentriert auftreten – neues Denken aber auch durch gut ausgebildete und belesene Menschen vorangetrieben wird. Hamburg, Berlin und München sind nicht Deutschland. In einem Land mit mehr als 50% Übergewichtigen, würde ich mir diesen Blick auf die Dinge von so manchem Redakteur wünschen. Stattdessen scheint es, dass immer weniger über den Tellerrand hinaus geschaut wird, schlecht und schnell recherchiert wird und kommerzielle Interessen immer prävalenter werden. Schade um das, was einmal investigativer Journalismus war. Auch diese Zeiten sind wohl vorbei.

 

Referenzen

[1] Eaton SB, Konner M. Paleolithic nutrition. A consideration of its nature and current implications. N Engl J Med. 1985 Jan 31;312(5):283-9. Review. PubMed PMID: 2981409. (Download)

[1b] Konner M, Eaton SB. Paleolithic nutrition: twenty-five years later. Nutr Clin Pract. 2010 Dec;25(6):594-602. doi: 10.1177/0884533610385702. PubMed PMID: 21139123.

[2] DOHERTY M. GLUTEN-INDUCED MUCOSAL CHANGES IN SUBJECTS WITHOUT OVERT SMALL-BOWEL DISEASE. Lancet. 1981;317(8219):517-520. doi:10.1016/S0140-6736(81)92860-9.

[3] Mustalahti K, Catassi C, Reunanen A, et al. The prevalence of celiac disease in Europe: results of a centralized, international mass screening project. Ann Med. 2010;42(8):587-595. doi:10.3109/07853890.2010.505931

[3b] Altobelli E, Paduano R, Petrocelli R, Di Orio F. Burden of Celiac Disease in Europe: a review of its childhood and adulthood prevalence and incidence as of September 2014. Ann Ig. 2014 Nov-Dec;26(6):485-98. doi: 10.7416/ai.2014.2007. PubMed PMID: 25524073.

[4] Sapone A, Bai JC, Ciacci C, et al. Spectrum of gluten-related disorders: consensus on new nomenclature and classification. BMC Medicine 2012;10:13. doi:10.1186/1741-7015-10-13.

Bildquelle: © Pavel Timofeev – Fotolia.com

1 Comment to “Ist Getreide wirklich ungesund?”
  • Eva
    19. Februar 2015 - Antworten

    Tolle Zusammenfassung. Ich lese die Zeitschriften zwar nicht, hab aber in letzter Zeit im Fernsehen die Berichterstattung ähnlich oberflächlich empfunden.Um mich rum ernährt sich zwar keiner getreidefrei, hier ist man noch auf dem Stand: Weizen durch Dinkel ersetzen und alles ist OK.
    Und die mit einer Diagnose greifen beherzt zu Schärprodukten,auch wenn die ihnen überhaupt nicht schmecken,in der Hoffnung, dass das nur vorübergehend sein muss. LG Eva

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