Mamma Mia – Traue keinem Fertigpesto!

Bislang zählte die leckere Soße aus dem Glas zu einer meiner Geheimwaffen, wenn es mal wieder schneller gehen musste.

Allerdings, hat die industriell gefertigte, grüne Paste von der Stiftung Warentest vor kurzem ein vernichtendes Testurteil erhalten. Viele der insgesamt 30 getesteten Pestos enthalten neben den traditionellen Zutaten billigere Ersatz- und unnötige Zusatzstoffe. Sogar verbotene Pestizide wurden gefunden.

Sollte ich jetzt besser auf Pesto verzichten? Nein! Das kann ich nicht. Ich werde auch zukünftig nicht auf die leckere Alternative zur Tomatensoße verzichten, denn es ist ganz einfach die italienische Spezialität selbst zuzubereiten.

Nichts gegen La Mammas Kochkunst

Aber mein eigenes Pesto, ist das leckerste, das ich jemals gegessen habe.

Pesto - Lecker, universell und unglaublich einfach Pesto – Lecker, universell und unglaublich einfach

Basiszutaten

In ein typischen Pesto, gehören traditionell sieben Zutaten: Basilikum, Pinienkerne, natives Olivenöl extra, Knoblauch, Parmigiano Reggiano (Hartkäse aus Kuhmilch), Pecorino (Hartkäse aus Schafsmilch) und grobes Meersalz.

Anleitung zur Zubereitung

Rainer Sass, Koch und Moderator liefert den Videobeweis, für die schnelle und einfache  Zubereitung von leckerem Pesto. Zwar sagt er nichts über die verwendeten Mengen aber das ist auch wirklich Geschmackssache. Und nicht umsonst sagt ein Sprichwort „Italienisch Kochen heißt schließlich, Kochen mit Gefühl.“

Ich habe das Rezept nach „gekocht“ und statt der Pinienkerne  mal geröstete Haselnüsse ausprobiert und etwas Chili ergänzt. Ein geschmacklich sehr interessantes Erlebnis.

Tipp zur Konservierung von Pesto im Glas

Da es grundsätzlich gern etwas schneller gehen darf, habe ich einfach etwas mehr Pesto zubereitet und konserviert. Dazu habe ich die grüne Paste kalt werden lassen, in Gläser umgefüllt und mit einer dickeren Ölschicht übergossen. Im Kühlschrank (mit dicker Olivenölschicht) hält es sich monatelang – man muss nur immer gut aufpassen, saubere Löffel zu verwenden und allenfalls etwas neues Öl darauf zugießen.

Warum sollte ich überhaupt Pesto essen?

Weil es lecker ist und aus gesunden Zutaten besteht. Olivenöl und Pinienkerne bringen den Kreislauf in Schwung und Knoblauch senkt den Bluthochdruck. Die ätherischen Öle des Basilikums sollen angeblich sogar Depressionen und Migräne lindern.  Aber das ist ein anderes Thema.

 

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