Von wegen olle Knolle: der Rosenkohl

Der Winter neigt sich glücklicherweise langsam dem Ende entgegen. Leider tut das dann auch die Kohlzeit. Wirsing, Grünkohl und Schwarzwurzeln kannst du im Februar nochmal richtig genießen. Für den Rosenkohl hast du sogar noch einen Monat länger Zeit. Danach gibts ihn fast nur noch als Lagerware.

Vielleicht ist das für dich ja die Gelegenheit ihn nach Jahren mal wieder zu probieren?

Rosenkohl fetzt!

Ok, zugegeben: Mit dem Rosenkohl ist das so eine Sache. Die einen mögen ihn, die anderen erinnern sich an die vollkommen verkochte Variante aus ihrer Kindheit und rühren den Kohl dann nie wieder an. Wenn du zur letzten Gruppe gehörst, solltest du das Projekt Rosenkohl mal  wieder in Angriff nehmen, denn es verändert sich nicht nur unser Geschmack mit der Zeit, sondern der Rosenkohl ist richtig zubereitet eine echte Leckerei und hat viele gesunde Nährstoffe zu bieten.  So liegt er in der Kohlfamilie beim Vitamin C-Gehalt an erster Stelle. Außerdem enthält er jede Menge Vitamin E und Vitamin K, Folsäure  und Beta Carotin. Dank den Isothiocyanaten, einer chemischen Verbindung in Kreuzblütlern, soll er der Krebsprävention für unsere Verdauungsorgane zuträglich sein.

Rosenkohl auf dem Wochenmarkt in Oxford
Rosenkohl in der Weihnachtszeit auf dem Wochenmarkt in Oxford

Rosenkohl zubereiten

Ich mag meinen Rosenkohl am liebsten grün und nicht windelweich gekocht. Dazu den Strunk ein Stück abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Röschen mit Wasser bedecken und in einem Topf ca. 15 min kochen. Ruhig nach 10 min. schon mal eine probieren. Wenn sie gut sind, dann raus damit. Das Wasser abgießen, salzen und pfeffern und etwas Muskatnuss darüber reiben. Wer dem, ganzen noch Pfiff geben will, der brät ein paar gewürfelte Zwiebeln glasig und gibt den Rosenkohl noch kurz dazu. Über das ganze ein bisschen Parmesan reiben. Das geht einfach so oder als Beilage zu Fisch oder Fleisch. Wenn du vegetarisch isst, kannst du auch ein paar geröstete Pinienkerne oder andere Samen oder Nüsse für den Geschmack und das nötige Fett dazu geben.

Probier’s ruhig mal wieder aus!

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