Whole30 – Heute geht’s los…

Heute ist Montag, der 03. Februar 2014 und ab heute bin ich für vier Wochen sowas von Paloeista, dass es alle um mich herum nur nerven wird. Steht schließlich auf meinem Jahresplan 2014. Statt Wein gibt’s stilles Wasser und statt Süßem gibt’s wieder Karotten und Äpfel. Das klingt nach purer Lebensfreude, oder? Auf jeden Fall, denn das Ziel sind 20% Körperfett, 15 Klimmzüge und noch eine ganze Menge mehr…

Süßigkeiten halten warm – jaja…

Eigentlich ernähr ich mich schon richtig gesund, aber in den letzten Wochen ist irgendwie der Zuckerteufel bei uns zu Hause eingekehrt, sodass ich andauernd irgendwelche Gummibärchen in allen Formen und Farben im Mund hatte. Wie schnell man sich wieder auf den Zuckerzug naschen kann, hab ich seit Weihnachten also am eigenen Leib erfahren. Einmal angefangen, schreit der Körper sofort nach mehr. Schließlich bietet vor allem isolierter Zucker dem Körper die Chance schnell an Energie für den Kopf und alle anderen Körperfunktionen zu kommen und daraus Fett für schlechte Zeiten zu machen. Gerade wenn es kalt draußen ist und der Körper mehr Energie dafür verwenden muss die Körpertemperatur zu halten, ist Heißhunger auf Süßes also nur ein Vorwand schnell Energie zu gewinnen. Das ist ne schöne Idee von der Natur, aber nicht mit mir und vor allem nicht weiterhin mit Süßigkeiten. Die gleiche Energie kann er sich nämlich auch aus Kohlenhydraten holen, die natürlich in Obst und vor allem Gemüse vorkommen. Da ich keine verpackten Lebensmittel kaufe, muss ich auch nicht auf das Kleingedruckte achten, denn Zucker ist als Haltbarmacher und Geschmacksträger in nahezu allen Fertigprodukten enthalten.

Bei und kommt Zucker also nur noch in Form von Honig in Vinaigretten und hier und da beim Kochen vor. Da darf es auch bleiben, denn Honig ist als möglichst regional eingekauftes Naturprodukt auch sicherlich nicht verkehrt und liefert in kleinen Mengen auch ganz schön viel Energie. Das macht vor allem dann Sinn, wenn man wie ich getreidefrei lebt.

Alkohol ist nicht ungesund

Last but not least steht ab heute der Alkohol auf der Abschussliste. Eigentlich gibt es keinen Grund dafür, denn „über 100 wissenschaftliche Studien aus den vergangenen 40 Jahren belegen, dass Menschen, die regelmäßig in Maßen Alkohol trinken, gesünder sind und länger leben als diejenigen, die auf Alkohol verzichten.“ schreibt Udo Pollmer in seinem Lexikon der populären Ernährungsirrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Alkohol bis Zucker. Und moderat ist hier relativ: „Erst mit über 80 Gramm Alkohol pro Tag erreichen „Trinker“ die gleiche Sterblichkeit wie Abstinenzler – das entspricht immerhin einer Flasche Wein am Tag.“ Wer jetzt die Leber als Leidtragende anführt hat Recht, denn die leidet natürlich darunter. Dafür freut sich das Herz, denn das Risiko an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben sinkt mit steigendem Alkoholkonsum. Ok, ok – das sind wissenschaftliche Studien und natürlich nicht ausschließliche Entscheidungsgrundlage. Für mich gibt’s also in diesem Monat keinen Alkohol. Falls hier jemand einen Tipp hat für einen super geschmackvollen und tollen Kräutertee, der mir nicht nach drei Tagen langweilig wird, dem wäre ich sehr verbunden. Bitte nicht aromatisiert!

sernanishexenschussUnd damit wäre ich auch schon bei einem ziemlich Paleo-tauglichen Monat angekommen, denn Getreide, Hülsenfrüchte, Milch etc. stehen schon länger nicht mehr auf meinem Speiseplan. Ich habe übrigens festgestellt, dass der Milchverzicht für mich ein Segen ist. Ohne Milch mag ich auch keinen Kaffee und ohne Kaffee erholt sich langsam auch mein Cortisolspiegel. Ich bin innerlich deutlich ruhiger und mit ein bisschen Yoga und Meditation komme ich zwischendurch richtig zur Ruhe. Meine Haut atmet regelrecht auf.

So, und nun wünsche ich euch allen einen schönen Februar! Rock on!

 

P.S. Kennt ihr schon den Blog von der wunderbaren Hannah Ritter? Im Projekt: Gesund leben schreibt sie über ihr gesundes Leben aus vegetarischer und veganer Sicht. Hannah verzichtet diesen Monat auch auf Zucker. Let’s do it Hannah!

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