Willenskraft, Motivation und Kim Fleckenstein

„Ich habe einfach nicht genug Willenskraft.“ Die Worte meiner Freundin klingen mir noch Tage in den Ohren. Es ist mir nicht klar, wie man so sehr übergewichtig sein kann, so unter den Folgen leiden muss und es nicht schafft die billige Schokolade einfach mal im Laden zu lassen. Wieviel Willenskraft braucht man schon, wenn es um das eigene Leben geht? Je mehr ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: so einfach ist es nicht.

Nichts ist unmöglich!

Zucker ist wie Alkohol, Zigaretten und andere Drogen ein Suchtmittel, das direkt in unserem Belohnungszentrum ansetzt und die gleichen Rezeptoren besetzt wie Morphium. Sie kann die Schokolade tatsächlich nicht liegen lassen. Sie hat früh gelernt, dass sie eine Belohnung in allen Lebensphasen ist und gibt dieses „Wissen“ nun auch an ihren Sohn weiter. Übergewicht ist in dieser Familie erblich. Schlechte Lebensgewohnheiten sind erblich.

Je nach Umfang unserer Sucht nach einer bestimmten Substanz benötigt es zum einen Achtsamkeit und zum anderen professionelle Strategien diese „Scheiße im Kopf“, wie Christian Bischoff sie nennt, wieder los zu werden. Willenskraft ist dabei nur ein Faktor. Ein anderer ist meiner Ansicht nach eine ernsthafte und lebensbejahende Motivation die Sucht oder Faulheit hinter sich zu lassen und zu neuen Ufern aufzubrechen.

Hohe Ziele statt innerer Verbote

Die richtige und positive Formulierung unserer Ziele und Motivationen kann dabei eine wichtige mentale Stütze sein. Statt „Ich darf keine Schokolade mehr essen.“ sind positive, höhere Ziele und Motivationen gefragt.

Die Ziele können dabei individuell ganz unterschiedlich sein. Zum Beispiel können sie lauten:

„Ich will gesund und leistungsfähig sein um

  • im Job mehr zu erreichen/einen neuen Job zu bekommen.
  • eine bessere Stütze und Motivation für meinen Partner zu sein/einen neuen Partner zu finden.
  • meinen Kindern eine erfüllte Kindheit bieten zu können.
  • im nächsten Jahr durch die Atacama-Wüste laufen zu können.
  • mein Studium endlich abzuschließen.
  • etc. etc.

 

Das erreichen dieser Ziele hängt ganz entscheidend mit unserer Gesundheit zusammen. Und wie wir die erreichen, wissen wir alle: gesunde Ernährung und genug Bewegung. Es schließt die Tafel Schokolade aus, weil sie uns nicht hilft, fit für unsere Ziele zu werden. Es treibt uns vom Sofa hoch, weil unser Körper eben Bewegung braucht um sich zu erholen und leistungsfähig zu sein. Immer, wenn sich die Frage stellt „Tun oder lassen?“, rufst du dir dein Ziel ins Bewusstsein und sagst es dir innerlich auf. Die Frage beantwortet sich dann meist von allein.

Schon nach kurzer Zeit können wir so unser Denken darauf programmieren unsere Ziele zu erreichen anstatt uns ständig einzureden, dass wir auf irgendwas verzichten müssten. Denn das müssen wir nicht. Das Leben bietet noch so viele andere, langfristigere Freuden. Es ist nur eine Frage der Prioritäten.

Und was hat Kim Fleckenstein damit zu tun?

Kim Fleckenstein unterstützt genau wie viele andere Hypnotiseure diese Umprogrammierung im Kopf. Wer glaubt, noch nicht genug Kraft aufbringen zu können um die Veränderung in die Hand zu nehmen, findet bei den get-on-apps oder anderen Anbietern und in zahlreichen Hörbüchern am Markt gute Unterstützung.

Und nicht vergessen: schon nach 21 Tagen sinken die inneren Widerstände und die neue Handlungsweise wird zur Gewohnheit. Packen wir’s an und halten wir durch!

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